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Einst machte sich ein junger Mann namens Hylas, auf die Suche nach einer Quelle, um dort Wasser für seinen Geliebten, den berüchtigten Herakles, zu schöpfen. Sie waren mit den Argonauten auf der Suche nach dem goldenen Fließ und machten eine kleine Rast, um ihre Vorräte aufzufüllen.
Doch als Hylas einen Quell entdeckte, weit ab von seinen Gefährten, ahnte er nicht, dass auch er bereits entdeckt worden war. Denn den Nymphen, den Bewohnerinnen des Quells, war der Besuch des überhaus hübschen und wohlgestalteten Hylas nicht entgangen. So offenbarten sie sich ihm in ihrer vollen Schönheit und entstiegen dem Quell um ihn mit der Magie ihres Tanzes zu bezaubern, der noch kein menschliches Wesen widerstehen konnte. Doch Hylas, gefestigt in seiner Liebe zu Herakles, widerstand der Schönheit und Magie der Nymphen. Erzürnt über diese Zurückweisung und gekränkt in ihrer Eitelkeit wendete sich das sanfte Gemüt der Nymphen, und Hylas konnte sich ihrem Zorn nicht entziehen. Herakles, der sich besorgt auf die Suche nach seinem Freund begeben hatte, sollte ihn vergeblich suchen...
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